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Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur Förderung

Willkommen bei der Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Schaumburg fördert, setzt neue Impulse und bietet Lösungen. Sie ist die zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, von der Gründung über die Expansion bis zur Frage der Unternehmensnachfolge. Das Dienstleitungsspektrum der Wirtschaftsförderung des Landkreises Schaumburg ist dabei vielfältig. Von der Fördermittelberatung, wie z.B. der einzelbetrieblichen Investitionsförderung aus dem GRW-Programm oder dem Landkreis eigenen Förderprogramm pro-Invest, über Standort- und Ansiedelungsfragen bis zur Unterstützung bei Gründungsvorhaben ist die Wirtschaftsförderung der richtige Ansprechpartner.

Standortinformationen

Der Landkreis Schaumburg liegt zentral in Deutschland und Europa. Ob über die Bundesautobahn A2, den Schienenverkehr zwischen Ost und West, durch die Nähe zum Flughafen Hannover, den Mittellandkanal oder die Weser: Die gesamte Region übernimmt eine wichtige Drehscheibenfunktion im Ost-West und Nord-Süd-Verkehr - mit guten Chancen für alle Wirtschaftszweige. Die Städte und Gemeinden im Landkreis erweitern schrittweise die Gewerbegebiete, sodass das Angebot an freien Gewerbeflächen für Investoren gegeben ist.

Die Wirtschaftsstruktur im Landkreis Schaumburg ist heute von vielen vorrangig kleinen und mittleren Unternehmen geprägt, von denen viele sehr erfolgreich in ihrer Branche sind. So gibt es beispielsweise 30 sogenannte Hidden Innovators, die als Technologietreiber in ihrem Segment international Erfolg haben bzw. unter den Marktführern zu finden sind.

Die Region bietet auch bei den weichen Standortfaktoren eine Menge vor allem für junge Familien. Die Grundstückpreise liegen deutlich unter dem Niveau des benachbarten Hannovers. Dabei bietet der Landkreis ein breites Schulangebot mit allen Formen der allgemeinbildenden Schulen. Es gibt sechs integrierte Gesamtschulen und fünf Gymnasien. Und neben dem Beruf bietet die Lage zwischen dem Steinhuder Meer und dem Weserbergland viele Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt.

Weitere Standortinformationen finden Sie auf dem Standortinformationsportal "komsis.de" - auch in englischer Sprache.

Sollten Sie Fragen zur Standortsuche und / oder Ansiedlung haben, steht Ihnen die Wirtschaftsförderung gerne helfend zur Seite.

Gewerbeflächen und -immobilien

Gewerbeflächen und -Immobilien im Landkreis Schaumburg werden über das Standortinformationsportal “komsis.de“ präsentiert - auch in englischer Sprache. In dem Portal sind sowohl präzise Standortinformationen als auch die für das jeweilige Grundstück / die Immobilie passenden Ansprechpartner zu finden. Bei der Suche können Sie nach Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien differenzieren.

Sollten Sie Fragen zur Standortsuche und / oder Ansiedlung haben, steht Ihnen die Wirtschaftsförderung gerne helfend zur Seite.

Wirtschaft kompakt

Das Wirtschaftsmagazin für Schaumburg

Das Wirtschaftsmagazin „Wirtschaft kompakt" wird in Zusammenarbeit mit den Schaumburger Nachrichten herausgegeben. In dem Magazin erhalten Schaumburger Betriebe, Institutionen sowie andere Interessierte Informationen zu aktuellen Wirtschaftsthemen, gesetzlichen Novellierungen, verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten und vielem mehr. Es wird über den Wirtschaftsstandort Schaumburg und seine Entwicklungen berichtet. Zudem erhalten Unternehmen die Möglichkeit sich in einem Firmenportrait vorzustellen.

Mit dem Wirtschaftsmagazin „Wirtschaft kompakt" sollen die Unternehmen in Schaumburg nicht nur mehr über die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort, sondern auch mehr übereinander erfahren. So sollen Möglichkeiten zur Kooperation aufgezeigt werden.

Wenn Sie Unternehmer/In in Schaumburg sind und Interesse an dem Magazin haben oder Ihr Unternehmen in dem Magazin vorgestellt werden soll, dann melden Sie sich gerne bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises.

Die aktuelle und alle älteren Ausgaben finden Sie bei uns natürlich auch als digitale Version im PDF-Format:

 

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Fördermittelinformation und -Beratung (GRW, pro-Invest, etc.)

Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten und -programmen, wobei sich die Förderkriterien im Einzelnen teilweise sehr unterscheiden. Es gibt EU-weite Förderprogramme, Förderprogramme des Bundes sowie des Landes Niedersachsen und auch regionale Förderprogramme. Dabei wandelt sich die Förderlandschaft ständig. Fördermittel sollen in der Regel bestimmte politische und wirtschaftliche Ziele verfolgen. Es handelt sich nicht um finanzielle Geschenke, sondern es sind vorgegebene Kriterien zu erfüllen und einen Rechtsanspruch auf Fördermittel gibt es nicht.

Um öffentliche Fördermittel zu erhalten, ist festzustellen, ob die Richtlinien für den Einzelfall zutreffen. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises recherchiert für Sie und berät Sie gerne zu öffentlichen Förderungen. Darüber hinaus gibt es von der Wirtschaftsförderung regelmäßig gemeinsam mit der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) einen NBank-Beratungssprechtag im Landkreis. Hier können sich Unternehmer/Innen und Gründer/Innen über die Fördermöglichkeiten der NBank informieren. Über den nächsten Beratungssprechtag informiert Sie der Veranstaltungskalender. Alternativ fragen Sie bei Ihrer Wirtschaftsförderung nach, wann der nächste NBank-Beratungssprechtag stattfindet und melden Sie sich an.

Der Landkreis Schaumburg ist bei der einzelbetrieblichen Investitionsförderung (GRW) ein Fördergebiet mit attraktiven Fördersätzen. Hier begleitet die Wirtschaftsförderung das Antragsverfahren bei der NBank. Ferner ist der Landkreis fachkundige Stelle für den MikroSTARTer. Und mit dem Förderprogramm pro-Invest hat der Landkreis sogar ein eigenes Investitionsförderprogramm.

Bei dem Förderprogramm pro-Invest werden Betriebserweiterungen, Errichtungen neuer Niederlassungen oder auch Betriebsstättengründungen in Form eines Investitionszuschusses gefördert, wenn mindestens ein Arbeitsplatz neu geschaffen wird. Dieser Investitionszuschuss kann bis zu 15% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 50.000 Euro, betragen. Neben den genannten investiven Maßnahmen können auch Beratungsleistungen gefördert werden, wenn Prozesse optimiert werden und die Innovationskraft des Unternehmens gestärkt wird. Bei diesen sogenannten nicht-investiven Maßnahmen beträgt der Investitionszuschuss bis zu 50% der förderfähigen Kosten. Die Höchstfördersumme liegt hier bei 5.000 Euro. Weitere Informationen können Sie der pro-Invest Richtlinie entnehmen und in einem persönlichen einem Beratungsgespräch mit der Wirtschaftsförderung erfahren.

Beachten Sie, im Fördermittelgeschäft ist es wichtig, dass der Förderantrag vor Beginn der Investition gestellt wird. Sprechen Sie die Wirtschaftsförderung bitte rechtzeitig auf die Möglichkeiten an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Weitere Informationen über mögliche Förderprogramme bietet die Förderdatenbank der Bundesregierung. Hier findet sich ein umfassender und aktueller Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Speziell für Niedersachsen unterstützt die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) das Land bei seinen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. Darüber hinaus bietet die KfW als nationale Förderbank viele Informationen.

Unternehmensgründung: Z.U.G. - Zentrum für Unternehmensgründung und -Sicherung

Das Z.U.G. - Zentrum für Unternehmensgründung und -Sicherung ist ein Netzwerk von starken Partnern in der Region. Es ist integriert in die Wirtschaftsförderung des Landkreises und versteht sich als erste zentrale Anlaufstelle für Gründer/Innen im Schaumburger Land. Das Z.U.G. unterstützt und berät junge Unternehmen auf Ihrem Weg in die Selbständigkeit, hilft Ihnen Ihre Selbstständigkeit zu sichern und unterstützt bei der Unternehmensnachfolge. Schwerpunkte sind Beratungen, Veranstaltungen und Kontaktvermittlung. Darüber hinaus unterstützt das Z.U.G. die jährlich stattfindende nationale Gründerwoche mit verschiedenen Veranstaltungen sowie Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten in der Region.

Möchten Sie ein Unternehmen gründen oder brauchen Sie Unterstützung bei Fragen der Sicherung und Nachfolge? - Sprechen Sie die Wirtschaftsförderung auf die Möglichkeiten an und vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin.

Für Gründerinnen und Gründer bietet das BWMi-Existenzgründerportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wichtige Informationen und Unterstützung. Hier werden viele Fragen rund um das Thema Existenzgründung beantwortet, es gibt Checklisten, Hilfe beim Businessplan, Online-Trainings und vieles mehr.

Innovationsförderung im Landkreis Schaumburg

Innovationen sind die Basis für wirtschaftlichen Erfolg, Wachstum und Beschäftigung. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises fördert Innovationen im Rahmen des Wissens- und Technologietransfers sowie der Verleihung des Innovationspreises Schaumburg.

Beim Wissens- und Technologietransfers soll die Zusammenarbeit von Hochschule und kleinen sowie mittleren Unternehmen angeregt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Unternehmen in der Region zu stärken. Es werden passend zu den Unternehmensanforderungen Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen hergestellt. Seit 1999 kooperiert der Landkreis Schaumburg zu diesem Zweck mit externen Dienstleistern, um den Weg in die Hochschulschullandschaft für Schaumburger Unternehmen zu ebnen. Kleine und mittlere Unternehmen in Schaumburg können sich über die Potenziale und Implementierung neuer Technologien sowie Prozess- oder Organisationsinnovationen informieren. Ferner werden Sie beraten, wie die Entwicklung und Umsetzung eigener Projektideen in neue Produkte oder Dienstleistungen durch die Kooperation mit einer Hochschule unterstützt werden kann. Primäres Ziel ist es, dass es zu einer Kooperation von Unternehmen und Hochschule kommt. Wissenschaftler der Hochschule erhalten dadurch Einblick in aktuelle Fragestellungen der Wirtschaft und können diese in Lehre und Forschung berücksichtigen. Unternehmen reduzieren den eigenen Entwicklungsaufwand für Innovationen und können Ergebnisse der Kooperation exklusiv nutzen.
Wenn Sie als Unternehmen an einer solchen Kooperation interessiert sind oder mehr dazu erfahren möchten, dann fordern Sie über die Wirtschaftsförderung die Innovationsberater der Innovationsgesellschaft für Hochschule und Wirtschaft mbH an.

Der Landkreis Schaumburg vergibt darüber hinaus seit 1993 regelmäßig einen Innovationspreis. Dabei werden herausragende Neuerungen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe ausgezeichnet. Der Innovationspreis soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer/Innen ermutigen, innovative Ideen auf den Weg zu bringen. Alle Unternehmen, die ein neues Produkt oder ein erfolgversprechendes Verfahren entwickelt haben und Freiberufler mit einer innovativen Dienstleistung können sich um den Innovationspreis Schaumburg bewerben. Der wirtschaftliche Nutzen der Innovation muss dabei erkennbar sein. Es können sich ansässige Unternehmen und Gründer/Innen gleicher Maßen bewerben. Es gibt eine Jury mit renommierten Vertretern aus Wissenschaft und Praxis, die über die Vergabe des Innovationspreises, welcher mit einem Preis dotiert ist, entscheidet.
Wann der nächste Innovationspreis ausgeschrieben wird, erfahren Sie bei der Wirtschaftsförderung.

Kooperationen der Wirtschaftsförderung des Landkreises

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises ist in der Region stark verwurzelt. Sie arbeitet eng mit den Städten, Samtgemeinden und Gemeinden sowie den wichtigen Partnern vor Ort zusammen und sorgt dafür, dass Unternehmen von diesem Netzwerk profitieren können. Mit der Schaumburger Regionalschau als Leitmesse der heimischen Wirtschaft, dem Wirtschaftsforum als Kontaktplattform für Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie dem Wirtschaftsmagazin "Wirtschaft kompakt" gibt es verschiedene Formate, die zu einer Vernetzung von Unternehmen und Institutionen in Schaumburg beitragen.

regionale Entwicklungskooperation (REK) Weserberglandplus
Stärke durch Kooperation. Das ist eine der zentralen Zielvorstellungen, mit denen sich die Landkreise Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden 1999 zusammengefunden haben, um gemeinsam ein regionales Entwicklungskonzept zu erarbeiten. Unter breiter regionaler Beteiligung wurde im Jahre 2000 ein Konzept entwickelt, das für unseren Raum zukunftsweisend ist. Der Landkreis Nienburg/Weser hat sich 2006 dieser erfolgreichen Kooperation angeschlossen - aus der Region Weserbergland wurde die Region Weserbergland plus. Die zweite Fortschreibung des regionalen Entwicklungskonzeptes 2015 - 2020 enthält nicht nur die Fortschreibung bereits erfolgreich durchgeführter Aktivitäten und Projekte, sondern auch einen selbstkritischen Rückblick auf das Geleistete. Vor allem aber umfasst die Fortschreibung eine Reihe konkreter Vorhaben, die in den kommenden Jahren weitere wichtige Schritte in der gemeinsamen Entwicklung ermöglichen werden.

Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft im Wirtschaftsraum Weserbergland
Seit 2011 gibt es die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft (Ko-Stelle) im Wirtschaftsraum Weserbergland. Die Ko-Stelle Frau und Wirtschaft versteht sich als Bindeglied zwischen den in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg angesiedelten Wirtschaftsbetrieben, Akteurinnen und Akteuren des Arbeitsmarktes, Weiterbildungsträgern, den Trägern der familienbedingten Infrastruktur und den im Einzugsgebiet lebenden Frauen. Das Leitziel ist, einen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern sowie zur Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung zu leisten. Davon abgeleitet werden arbeitsmarktorientierte Ziele, wie die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und wirtschaftsorientierte Ziele, wie die Ausschöpfung und Bindung des Fachkräftepotentials von Frauen. Die Aufgaben der Koordinierungsstelle sind die Beratung und Weiterbildung von Frauen, der Aufbau eines Unternehmensverbundes zur Unterstützung der Wirtschaft bei der Einführung familienfreundlicher Strukturen in der Personalpolitik, die Dokumentation und Verbreitung von Erfahrungen sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Weserbergland AG
Die Weserbergland AG wurde 2004 von den drei Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg sowie 20 Unternehmen der Region gegründet. Dabei zeichnet die Wirtschaft mit rund 70 % des Kapitals die Aktienmehrheit. Die Weserbergland AG wird durch Wirtschaft und öffentliche Hand der Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg gemeinsam getragen. Aufgabe der Weserbergland AG ist die Förderung der Wirtschaftsstruktur und Beschäftigungsentwicklung im Weserbergland, insbesondere durch die Förderung des Wachstums bestehender Unternehmen, die Förderung von Existenzgründungen und den Aufbau eines regionalen Unternehmensnetzwerkes. Die Weserbergland AG soll positive Impulse für die regionale Wirtschafts- und Beschäftigtenentwicklung geben. Dazu werden konkrete Projekte in den drei Geschäftsfeldern "Dienstleistungen für die Wirtschaft", "Dienstleistungen für die öffentliche Hand" und "Investitionsprojekte" konzipiert und umgesetzt.

Weiterführende Informationen zum Thema Wirtschaftsförderung

Das Regionale Fachkräftebündnis Leine-Weser
Im Rahmen der vom Land Niedersachsen initiierten Fachkräfteinitiative gibt es seit 2015 das regionale Fachkräftebündnis Leine-Weser. Dazu gehören neben dem Ballungsraum Hannover und dem Landkreis Hildesheim auch die Landkreise der regionalen Entwicklungskooperation (REK) Weserberglandplus. Mit dem Regionalen Fachkräftebündnis Leine-Weser reagieren Unternehmen, öffentliche Arbeitgeber, Verbände, Arbeitsagenturen, JobCenter und weitere Akteure, wie die Gewerkschaften auf den drohenden Fachkräftemangel. Mit neuen und bewährten Instrumenten sollen durch die Bündelung des Themas Fachkräfte, Unternehmen und Mitarbeitende unterstützt, gehalten und gefördert werden. Mehrere Projekte aus den Landkreisen der REK Weserberglandplus wurden bereits umgesetzt, bzw. befinden sich aktuell in der Umsetzung und weitere werden konzipiert. Akteure aus Schaumburg, die ein Projekt als Verbesserung der regionalen Fachkräftesituation durchführen wollen, wenden sich für weitere Informationen bitte an die Wirtschaftsförderung.

Leitstelle Klimaschutz
Der Klimawandel wird als eine der größten Herausforderungen für das 21. Jahrhundert angesehen. Eine Energiewende mit dem Umstieg von fossilen auf regenerative Energieträger soll dem entgegenwirken. Dieser Strukturwandel wird Einfluss auf viele Branchen und Unternehmen haben. Besonders produzierende Betriebe werden sich noch mehr Gedanken über den effizienten Einsatz von Energie und anderen Ressourcen machen müssen. Grundsätzlich ist aber jeder Unternehmer, jeder Betrieb gut beraten, sich dieser Herausforderung zu stellen und zu schauen, wo für ihn die Chancen und Möglichkeiten liegen. Es ist nicht nur der Bereich des Kostenvermeidens, der betrachtet werden sollte. Zum einen wird es Ansätze für neue Geschäftsmodelle geben, zum anderen wird der Einsatz für den Klimaschutz per se schon als hoher gesellschaftlicher Wert angesehen, den man bewerben kann. Der Landkreis bietet unter anderem die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch von Unternehmen an. Dazu gibt es Informationen über Fördermöglichkeiten und Programme in Verbindung mit dem Klimaschutz und der Energiewende.

Einheitlicher Ansprechpartner (EA)
Mit der EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLR) und der Einrichtung „Einheitlicher Ansprechpartner" (EA) als zentrale Anlaufstelle für Informationen und Unterstützung bei der Abwicklung von Verwaltungsverfahren sollen Unternehmen und Betriebe aus dem Dienstleistungssektor künftig schneller und besser bedient werden. In der EU-DLR ist ein breitgefächertes Aufgabenportfolio für die Funktion EA beschrieben. Der Dienstleistungserbringer kann alle kraft Rechtsvorschriften zur Aufnahme oder Ausübung seiner Dienstleistungstätigkeiten bei Behörden im funktionellen Sinne zu erledigenden Verfahren und Formalitäten (z. B. Genehmigungen, Anzeigen, Anmeldungen, Eintragungen) - einschließlich Verfahren der nachträglichen Kontrolle, nicht aber Rechtsbehelfs- oder Finanzierungsverfahren, über den EA abwickeln (Art. 6 Abs. 1 EU-DLR). Dabei ändert die Tätigkeit der EA nichts an den Aufgaben der zuständigen Behörde (Art. 6 Abs. 2 EU-DLR). Die EA fungieren in eigener Zuständigkeit gleichsam als „Wegweiser“, erteilen Basisinformationen (Art. 7 Abs. 1 EU-DLR) und stehen auch als Vermittler der von den Fachbehörden zu erteilenden Rechtsauslegungsinformationen gemäß Art. 7 Abs. 2 EU-DLR dem Dienstleistungserbringer zur Verfügung. Die Inanspruchnahme des EA kann Kosten verursachen.