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Gleichstellung

 Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz)

Die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist in den Paragrafen acht und neun des neuen niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes geregelt. Danach müssen Landkreise eine hauptberuflich beschäftigte Gleichstellungsbeauftragte bestellen.

Ziel ihrer Arbeit ist es, zu der Verwirklichung des Verfassungsauftrags der Gleichberechtigung von Frauen und Männern beizutragen. Es geht um echte Chancengleichheit und darum, die Potenziale von Frauen und Männern auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu nutzen.

Für ihre Aufgabe ist die Gleichstellungsbeauftragte mit umfassenden Befugnissen ausgestattet. Sie wirkt bei allen Vorhaben, Entscheidungen, Programmen und Maßnahmen mit, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Anerkennung der gleichwertigen Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft haben. Dafür kann sie sowohl innerhalb der Verwaltung als auch außerhalb im gesetzlichen Aufgabenbereich des Landkreises Vorhaben und Maßnahmen anregen.

Sie ist bei rechtmäßiger Erfüllung ihrer Aufgaben nicht an Weisungen gebunden und ist lediglich dem Landrat unterstellt. Dieser muss sie in Angelegenheiten, die ihren Aufgabenbereich berühren, rechtzeitig beteiligen und ihr die erforderlichen Auskünfte erteilen; dies gilt insbesondere in Personalangelegenheiten.

Gesetzliche Grundlagen der Gleichstellungsarbeit

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ (Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz)

Konkretisiert werden diese Aufgaben in weiteren Gesetzen. Der Handlungsauftrag für alle gleichstellungsrelevanten Vorhaben organisatorischer und personeller Art innerhalb der Verwaltung ergibt sich aus dem Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz (NGG) und dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG).

Gleichstellungsarbeit vor Ort

Gleichstellungsthemen

Zu den Themen der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Schaumburg gehören unter anderem:

  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • beruflicher Wiedereinstieg (nach familienbedingten Auszeiten)
  • Alleinerziehende
  • Entgeltunterschiede
  • Frauen und Rente
  • Frauenwahlrecht
  • Gesundheit
  • Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt
  • Sex sells
  • Frauen und Politik (politische Partizipation)

Mentoring-Programm FRAU.MACHT.DEMOKRATIE.

In ganz Niedersachsen wird Frauen die Gelegenheit gegeben, die Kommunalpolitik kennenzulernen. Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2021 hat das niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Mentoring-Programm FRAU.MACHT.DEMOKRATIE. aufgelegt.

Das Mentoring-Programm läuft über ein Jahr, beginnend mit einer Auftaktveranstaltung in Hannover am 30. August 2019. Teilnehmende Frauen werden von jeweils einer Mentorin oder einem Mentor durch das kommunalpolitische Jahr begleitet. Drei überregionale Fachveranstaltungen ergänzen das Programm ebenso wie eine enge regionale Unterstützung durch die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten.

Als regionale Ansprechpartnerin für den Landkreis Schaumburg beteiligt sich die Gleichstellungsbeauftragte Nadine Pasel am Programm.

Aktionstage

Für die Gleichstellungsarbeit bestehen über das Jahr verteilt einige relevante Aktionstage.

  • 19. Januar: Frauenwahlrecht
  • 8. März: Internationaler Frauentag
  • März: Equal Pay Day
  • April: Girls + Boys Day
  • 3. November: Weltmännertag
  • 25. November: Internationaler Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen"