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Förderzusage "HyStarter" im Förderprogramm "HyLand-Wasserstoffregionen in Deutschland"

Der Landkreis Schaumburg wurde vom Bundesverkehrsministerium als potentielle Wasserstoffregion in Deutschland ausgewählt. Für den bundesweiten Wettbewerb „HyLand –Wasserstoffregionen in Deutschland“ haben sich 85 Kommunen und Regionen für die erste Stufe "HyStarter" beworben. Neun wurden davon ausgewählt. Der Landkreis Schaumburg bekam als einziger Antragsteller für Niedersachsen als sogenannte mittelständisch geprägte Region die Förderzusage.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, BMVI, unterstützt diese neun Regionen dabei, ein passendes Wasserstoffkonzept zu entwickeln und ein Netzwerk wichtiger Akteure zur Umsetzung aufzubauen. Dabei geht es im Wesentlichen erst einmal um die Analyse der Potentiale in der Region, das Herausarbeiten möglicher Projekte und die Einschätzung auf deren Umsetzbarkeit gemeinsam mit lokalen oder auch überregionalen Partnern bzw. Akteuren. Als eine von 9 Pilotregionen spielt die Eignung als Vorbildfunktion eine besondere Rolle.
Der Landkreis als Antragsteller und auch der Initiator dieser Bewerbung, Karl-Heinz Flatow vom Ingenieurbüro VAWT-Engineering, freuen sich über die Förderzusage - insbesondere, weil mit der Zukunftstechnologie der Wasserstofftechnik für den ländlichen und mittelständisch geprägten Raum das Potential besteht, ein weiteres gewichtiges Standbein für die Wirtschaft in der Region aufzubauen. Zugleich unterstützt diese Technologie auch die Bestrebungen des Landkreises im Rahmen seiner Teilnahme am Bundesprojekt "Masterplan 100% Klimaschutz", die Energieversorgung von einer fossilen auf eine regenerative Versorgung umzubauen.


Ein paar Ansatzpunkte für zukünftige Projekte im Landkreis sind die vollständige und ganzjährige Strom- und Wärmeversorgung von größeren Gebäuden und Gebäudekomplexen durch regenerativ erzeugten Wasserstoff. Das betrifft kommunale genauso wie gewerbliche Gebäude. Bei entsprechender Größe kommen auch Mehrfamilienhäuser in Betracht. Im Verkehrsbereich kann über eine Wasserstoffversorgung z.B. für den Schwerlastverkehr nachgedacht werden.
"Wir erhoffen uns durch diese Initiative eine breite Akzeptanz von Wasserstoff als Energieträger in unserem Landkreis", so Landrat Jörg Farr abschließend.