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Abgeschlossenheitsbescheinigung Ausstellung

  • Erteilung einer Bescheinigung darüber, dass eine Eigentumswohnung oder ein Teileigentum im Sinne des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) baulich hinreichend von anderen Wohnungen und Räumen abgeschlossen ist.
  • Erforderliche Voraussetzung für das Grundbuchamt der Liegenschaft, um das Teileigentum zu begründen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für die Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung gemäß § 7 Abs. 4 bzw. § 32 Abs. 2 Nr. 2 des Wohnungseigentumsgesetz (WEG) werden folgende Unterlagen bzw. Angaben benötigt:

  • Formloser Antrag für die Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung nach dem WEG
  • Objektbezeichnung (Ort, Straße, Hausnummer und Aktenzeichen der erteilten Baugenehmigung)
  • Lageplan
  • Sämtliche Grundrisszeichnungen mit Flächenmaßangabe in jedem Raum oder Wohn- und Nutzflächenberechnung auch für Keller, Boden, Garagen, Nebengebäude etc. (mit eingezeichneten Türschwingen) in 3-facher Ausfertigung
  • Schnitt mit Geschossangabe in 3-facher Ausfertigung
  • Ansichten in 3-facher Ausfertigung
  • Gleiche Nummerierung der zu der jeweiligen Wohnung gehörenden Wohn-, Keller- und Bodenräume sowie auf dem Grundstück befindlichen Garagen, Nebengebäude etc.
  • Neueste Angabe der Flurstücks- und Grundbuchblattbezeichnungen

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühr wird in Niedersachsen gemäß der Allgemeinen Gebührenordnung (AllGO) nach Zeitaufwand erhoben. Sie beträgt mindestens 50 Euro und höchstens 400 Euro.

 

  • Eingang des Antrags bei der zuständigen Behörde der Landkreise, der kreisfreien Städte oder der großen kreisangehörigen Städte
  • Registrierung der Unterlagen
  • Eingangsbestätigung, gegebenenfalls Nachforderungen bei Unvollständigkeit
  • Prüfung der Unterlagen
  • Erteilung der Bescheinigung (und Gebührenbescheid)
  • Versendung der Unterlagen an den Antragsteller, die Antragstellerin
  • das zu teilende Vorhaben muss bauaufsichtlich genehmigt sein
  • die beabsichtigte Teilung muss dem Bauplanungsrecht entsprechen
  • das Teileigentum muss im bauplanungsrechtlichen Sinne abgeschlossen sein
  • keine normierten Fristen über das allgemeine Verfahrensrecht hinaus
  • durch die Genehmigungsbehörden können individuelle Fristen für die Nachreichung fehlender Unterlagen gesetzt werden

2 - 5 Wochen nach Vorlage der vollständigen Unterlagen

  • kein vom Bund/Land vorgegebener Vordruck
  • von den zuständigen Behörden selbst entwickelte Formulare sind zu erfragen

Die Bearbeitungsdauer hängt maßgeblich von der Qualität und Vollständigkeit der erforderlichen Unterlagen ab.

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht