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Abgeschlossenheitsbescheinigung

Für die Aufteilung von Gebäuden in Sondereigentum (Wohnungen und sonstiges Teileigentum) kann die Ausstellung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung beantragt werden. Diese ist für die Eintragung der Eigentumsanteile in das Grundbuch nach dem Wohnungseigentumsgesetz notwendig.

Es kann grundsätzlich nur eine Abgeschlossenheitsbescheinigung für sämtliche Gebäude auf einem Grundstück erteilt werden. (Ausnahmen: Die Bescheinigung dient zur Schaffung von Dauerwohnrechten/ Dauernutzungsrechten oder es handelt sich um die Änderung bereits erteilter Bescheinigungen.)

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für die Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung gemäß § 7 Abs. 4 bzw. § 32 Abs. 2 Nr. 2 des Wohnungseigentumsgesetz (WEG) werden folgende Unterlagen bzw. Angaben benötigt:

  • Formloser Antrag für die Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung nach dem WEG
  • Objektbezeichnung (Ort, Straße, Hausnummer und Aktenzeichen der erteilten Baugenehmigung)
  • Lageplan
  • Sämtliche Grundrisszeichnungen mit Flächenmaßangabe in jedem Raum oder Wohn- und Nutzflächenberechnung auch für Keller, Boden, Garagen, Nebengebäude etc. (mit eingezeichneten Türschwingen) in 3-facher Ausfertigung
  • Schnitt mit Geschossangabe in 3-facher Ausfertigung
  • Ansichten in 3-facher Ausfertigung
  • Gleiche Nummerierung der zu der jeweiligen Wohnung gehörenden Wohn-, Keller- und Bodenräume sowie auf dem Grundstück befindlichen Garagen, Nebengebäude etc.
  • Neueste Angabe der Flurstücks- und Grundbuchblattbezeichnungen

Formulare

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühren richten sich nach dem Verwaltungsaufwand und der Anzahl zu bildender Eigentumseinheiten. Sie werden nach der Allgemeinen Gebührenordnung erhoben.