Errichtung einer Biobrennstoffheizung auf dem JBF-Zentrum

     

Projekt: Errichtung einer Biobrennstoffheizung auf dem JBF-Zentrum in 31683 Obernkirchen
Zuwendungsgeber: Die Maßnahme wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland,
Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages
Projektpartner: Projektträger Jülich
Förderkennzeichen: 03KS5340M
Kosten der Maßnahme: 390.085,00 € 

Zuwendungssumme: 195.042,00 €
Förderanteil: 50 %
Laufzeit: 01.04.2015 bis 31.12.2016
Ziel und Inhalt
des Vorhabens

Das Jugend- Bildungs- und Freizeitzentrum (JBF) auf dem Bückeberg in 31683 Obernkirchen befindet sich in Trägerschaft des Landkreises Schaumburg.
Im Jahr 1976 wurden die ehemaligen Wohn- und Verwaltungsgebäude der Obernkirchener Sandsteinbrüche zu einer modernen Tagungs- und Bildungseinrichtung umgestaltet.
Das JBF-Zentrum ist in den Schulferien (NRW und Niedersachsen) stark von Jugendgruppen frequentiert.
Weiterhin befinden sich in unmittelbarer Nähe Dinosaurierspuren, welche in Verbindung mit einer Waldführung über das JBF-Zentrum besichtigt werden können.

Das Hauptgebäude und ein Nebengebäude werden derzeit mit einer Ölheizung  mit Wärme und Warmwasser versorgt.
Im Maßnahmenkatalog des integrierten Klimaschutzkonzeptes 2012 des Landkreises Schaumburg ist  unter der Handlungsempfehlung Nr. 15 ein Akteursforum feste Biobrenn-stoffe verankert. Unter dem Punkt B (Standortanalyse) wurde das JBF-Zentrum in 31683 Obernkirchen für die Umsetzung des Projektes ausgewählt.

Es ist vorgesehen in den Jahren 2015 und 2016 eine Holzhackschnitzelheizung als Ersatz für den Ölheizkessel zu installieren. Dieser dient weiterhin als Havariekessel.
Als Standort für die neue Bio-Heizungsanlage ist die z.Zt. nicht mehr genutzte Sauna einschließlich der Umkleideräume vorgesehen, da das vorhandene Kesselhaus für die geplante Heizungsanlage nicht ausreichend dimensioniert ist.
Auf dem Außengelände wird ein überdachter Lagerplatz für die Holzhackschnitzel errichtet.
Das Hackgut wird aus dem kreiseigenen Forst bezogen und unmittelbar vor Ort verarbeitet so dass keine langen Anfahrtswege entstehen.
Weiterhin wird das Nahwärmenetz erweitert und ein weiteres, noch zu errichtendes  Gebäude (Schulungsräumlichkeiten) an die neue Heizung angeschlossen.
Im Eingangsbereich des JBF wird ein Schaubild installiert, auf dem die Funktionsweise der Holzhackschnitzelanlage dargestellt wird.