Finanzielle Fördermöglichkeiten

NBank

Eine sehr wichtige Informationsquelle bezüglich verschiedenster Fördermöglichkeiten ist die NBank - die Förderbank für Niedersachsen.

Hier finden Sie eine Übersicht über sämtliche Förderungen für Privatpersonen, öffentliche Einrichtungen, freie Träger und Unternehmen, die unter Beteiligung des Landes Niedersachsen abgewickelt werden. Ebenso stehen die erforderlichen Antrags- und Abrechnungsunterlagen zum Download zur Verfügung.


BaföG

Schülerinnnen und Schüler bestimmter Schulformen sowie Studentinnen und Studenten können unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Förderung ihrer schulischen Ausbildung erhalten.

Informationen rund um eine BaföG-Fördermöglichkeit sind hier einzusehen:
Bundesausbildungsförderung (BaföG)

Beratung zu Fragen des BaföG-Anspruchs bei Ausbildung und Schule erhalten Sie hier:
Sozialamt des Landkreises Schaumburg

Ein BaföG-Rechner erleichtert den Überblick, ob ein Anspruch bestehen könnte.


Bildungsfonds

Seit einigen Jahren gibt es neben den klassischen Formen der Kreditaufnahme oder des Darlehens die Alternative des Bildungsfonds. Dieser speist sich von Geldgebern und Förderern aus Unternehmen, Stiftungen oder mit privatem Hintergrund. Doch wer in den Genuss einer des Bildungsfonds kommen will, muss sich einem strengen Auswahlverfahren stellen.  In der Regel werden bis zu 1.000 € für Lebenshaltungskosten oder Studiengebühren durch den Bildungsfonds unterstützt. Der Bildungsfonds wird ohne Berücksichtigung des Alters oder der finanziellen Hintergründe vergeben. Weder das Einkommen der Eltern oder frühere Kredite des Bewerbers/der Bewerberin spielen eine Rolle. Alleinige Auswahlkriterien sind die Qualifikation und Leistungen der Studierenden.


Bildungskredit

Das Bil­dungs­kre­dit­pro­gramm der Bun­des­re­gie­rung fördert Schü­ler/-in­nen und Stu­die­ren­de in fort­ge­schrit­te­nen Aus­bil­dungs­pha­sen durch ei­nen ein­fa­chen und zins­güns­ti­gen Kre­dit. Die­ser Kre­dit ist fle­xi­bel und kann auf die in­di­vi­du­el­len Be­dürf­nis­se der Kre­dit­neh­me­rin­nen und -neh­mer an­ge­passt wer­den. Im Ge­gen­satz zur Aus­bil­dungs­för­de­rung nach dem BAföG wird der Bil­dungs­kre­dit un­ab­hän­gig vom ei­ge­nen Ein­kom­men und Ver­mö­gen so­wie dem der El­tern, der Ehe­gat­tin bzw. des Ehe­gat­ten oder der Le­ben­s­part­ne­rin bzw. dem Le­ben­s­part­ner (im Sin­ne ei­ner ein­ge­tra­ge­nen Le­ben­s­part­ner­schaft nach dem Le­ben­s­part­ner­schafts­ge­setz - LPartG ) ge­währt.

Es können auch Zweit- und Fol­ge­aus­bil­dun­gen gefördert werden. Die maximale Förderhöchstgrenze beträgt 7.200 €. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Weiterführende Informationen können Sie auf der Seite des Bundesverwaltungsamtes als zuständige Bewilligungsbehörde oder unter diesem Link einsehen:


Bildungsprämie

"Die Bildungsprämie fördert grundsätzlich Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind und wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln bzw. Kompetenzen erweitern. Dies reicht vom Lehrgang für ein PC-Programm über Kompakt-Sprachkurse bis hin zu fachspezifischen Fortbildungen, wie etwa einem Grundlagenkurs für Existenzgründer."

Für weiterführende Informationen klicken Sie bitte hier: Bildungsprämie

Ob eine Maßnahme unter die Förderfähigkeit fällt, erfahren Sie über die Hotline: 0800 2623 000 oder im persönlichen Beratungsgespräch in einer der bundesweiten Beratungsstellen.


Deutschlandstipendium

Eine weitere Fördermöglichkeit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bietet das einkommensunabhängige Deutschlandstipendium.

Das Deutschlandstipendium fördert seit dem Sommersemester 2011 mit 300 Euro monatlich Studierende sowie Studienanfängerinnen und Studienanfänger, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten das einkommensunabhängige Fördergeld von monatlich 300 Euro (zusätzlich zu BAföG-Leistungen) für mindestens zwei Semester und höchstens bis zum Ende der Regelstudienzeit, damit sie sich erfolgreich auf ihre Hochschulausbildung konzentrieren können.


Deutsches Schülerstipendium

Mit Unterstützung der Continental AG schreibt die Roland Berger Stiftung das Deutsche Schülerstipendium nun auch in Niedersachsen aus. Zum ersten Mal werden 20 Plätze in Hannover und der Region Hannover vergeben. Mit dem Programm unterstützt die Stiftung seit 2009 begabte Kinder und Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen auf ihrem Bildungsweg. Bundesweit werden derzeit 640 Schülerinnen und Schüler gefördert. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen ab der 1. Klasse Grundschule bis zum Alter von 16 Jahren.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier: Deutsches Schülerstipendium


KfW-Studienkredit

Einen Antrag kann jede/jeder Vollzeitstudierende einer deutschen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule zwischen 18 und 30 Jahren (bei Förderungsbeginn) stellen. Die Kreditnehmerin/ der Kreditnehmer kann eine monatliche Auszahlung von 100 Euro bis 650 Euro für maximal zehn Semester erhalten. Der KfW-Studienkredit wird unabhängig vom Einkommen und Vermögen der Eltern vergeben.


Meister-BaföG

Eine wichtige Fördermöglichkeit stellt das Meister-BaföG dar.

Mit dem sogenannten Meister-BAföG werden Fortbildungsmaßnahmen gefördert, die einen nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung anerkannten Ausbildungsberuf oder einen vergleichbaren bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsabschluss voraussetzen oder als Fortbildung nach den Weiterbildungsrichtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft erfolgen. Neben dem klassischen Meister zählen u. a. auch staatlich geprüfte Techniker und Betriebswirte, IHK-Fachwirte oder Fachkrankenpfleger dazu.

Näheres dazu erfahren Sie hier...


Studienbeitragsdarlehen

Für Studentinnen und Studenten besteht neben BAföG, Stipendien oder dem Jobben die Möglichkeit, während des Studiums finanzielle Unterstützung in Form eines Studienbeitragsdarlehens zu erhalten. Die Voraussetzungen unterscheiden sich dabei je nach Bundesland und Bank. Einzige Gemeinsamkeiten beim Studienbeitragsdarlehen sind die Bestimmungen hinsichlich des Alters der Bewerberinnen und Bewerber (35-60 Jahre) und der Darlehensvergabe an Studentinnen und Studenten, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Ausländische Studierende können die Studienbeitragsdarlehen nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie anerkannte Flüchtlinge oder Asylbewerber sind, aus EU-Staaten kommen oder ihre Hochschulzugangsberechtigung in der Bundesrepublik erworben haben. Nähere Informationen erhalten Sie unter diesem Link.


Mystipendium.de

www.myStipendium.de zeigt schnell, einfach und kostenlos, welche Stipendien zum eigenen Profil passen. Mit mehr als 2.300 Stipendienprogrammen (Gesamtwert: 610 Mio. €/Jahr) ist myStipendium die größte Stipendienplattform Deutschlands und wird aktuell von 37 prominenten Fürsprechern empfohlen, darunter der Außenminister Steinmeier. Die Seite hat zahlreiche nationale Auszeichnungen erhalten, u. a. "Ausgewählter Ort" in Deutschland - Land der Ideen Wettbewerb, "Hochschulperle des Jahres" durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Gewinner der "Google Impact Challenge 2016". Sie finden dort - unterstützt von mehr als 8.000 Unterstützer/innen an mehr als 95% der Hochschulen und Schulen - Informationen über diverse Stipendien (nicht nur für Hochbegabte und Engagierte).


Weiterbildungsstipendium - eine Förderung für Berufseinsteiger/innen

Das Weiterbildungsstipendium fördert die berufliche Qualifizierung im Anschluss an den erfolgreichen Abschluss einer anerkannten Berufsausbildung (auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes - BBiG, der Handwerksordnung - HwO oder eines bundesgesetzlich geregelten Fachberufes im Gesundheitswesen).

Es wird durch die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung - Gemeinnützige Gesellschaft mbH (SBB)  im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an besonders herausragende Auszubildende vergeben.

Bei der Aufnahme in das Programm müssen die Bewerber/innen grundsätzlich jünger als 25 Jahre sein. Durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden.

Bewerber/innen haben drei Möglichkeiten, Ihre Qualifizierung für das Weiterbildungsstipendium nachzuweisen:

  • die Bewerber/innen haben ihre Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser) bestanden

    oder
  • die Bewerber/innen sind bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb unter die ersten Drei gekommen

    oder
  • die Bewerber/innen weisen ihre besondere Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag ihres Arbeitgebers oder der Berufsschule nach.

Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen die Bewerber/innen entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet sein.

Weiterführende Informationen (insbeosondere zu den Bewerbungsfristen) finden Sie hier:

 


Finanzielle Unterstützung im Zusammenhang mit Ausbildung

Nähere Informationen dazu können Sie hier einsehen: Finanzielle Unterstützung bei Ausbildung, Finanzielle Unterstützung bei der Ausbildungssuche