Lindhorst

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Ist es eigentlich wichtig zu wissen, wann Lindhorst entstanden ist? Sicher nicht, auch wenn die "großen" Nachbarn stolz auf ihre Jahrhunderte alte Geschichte sind. Die Lindhorster - und das sind auch die anderen Mitgliedsgemeinden Beckedorf, Heuerßen und Lüdersfeld - wissen auch so, was sie an ihren hübschen Dörfern haben. Besucher, die zum Beispiel beim "Dicken Heinrich" in Lüdersfeld oder im Hotel Langhorst in Lindhorst agieren (und dort die köstliche Hausmannskost probieren), werden diesen Stolz erleben.

Vor allem aber die Traditionen bäuerlichen Lebens im Schaumburger Land. Ideal dazu sind Radtouren durch die weiten Felder und die ausgedehnten Wälder in der Nachbarschaft. Nirgendwo sonst werden die alten Trachten - der "rote Rock" - noch so selbstverständlich gezeigt. Viele Bäuerinnen tragen ihn nicht nur Sonntags zum Kirchgang, sondern sogar noch bei der Feldarbeit. Aber auch die Jungen pflegen diese Traditionen inzwischen. Sie beherrschen die alten Volkstänze wieder, so daß der berühmte "Achttourige" auf den Erntefesten und auch sonstwo wieder erlebt werden kann.

Wichtigstes Baudenkmal und nicht zu versäumen ist die St. Dionysius Kirche in Lindhorst, die "geraume Zeit" nach Karl dem Großen gebaut wurde. In den sechziger Jahren wurden bei einer Renovierung Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert entdeckt und freigelegt. Vor der Kirche steht übrigens immer noch der Schandpfahl aus dem gleichen Jahrhundert, den Graf Otto aufstellen ließ. Hier wurde angebunden, wer der Kirche fernblieb oder dem Pfarrer bei der Predigt widersprach. So hart waren damals die Sitten.

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