Schulaufenthalte

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Generell gilt, dass nur in Ausnahmefällen eine Aufenthaltserlaubnis für den Schulbesuch erteilt werden kann. Ausnahmen sind im Einzelfall zu prüfen und dann anzuerkennen, wenn ein öffentliches Interesse vorliegt. In Zweifelsfällen kann im Niedersächsischen Kultusministerium erfragt werden, ob eine Schule die Kriterien erfüllt.

Ausnahmen sind – bei Erfüllung aller Voraussetzungen – in folgenden Fällen möglich:

  • bei Schülern, die die Staatsangehörigkeit von Andorra, Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Monaco, Neuseeland, San Marino, der Schweiz oder der Vereinigten Staaten von Amerika besitzen oder die als deutsche Volkszugehörige einen Aufnahmebescheid nach dem Bundesvertriebenengesetz besitzen, und wenn eine Aufnahmezusage der Schule vorliegt
  • im Rahmen eines zeitlich begrenzten Schüleraustausches, wenn der Austausch mit einer deutschen Schule oder einer sonstigen öffentlichen Stelle in Zusammenarbeit mit einer öffentlichen Stelle in einem anderen Staat oder einer Schüleraustauschorganisation oder einem Träger der freien Jugendhilfe vereinbart worden ist
  • wenn es sich um bei der Schule um eine öffentliche oder staatlich anerkannte Schule mit internationaler Ausrichtung handelt

    oder
  • wenn es sich um eine Schule handelt, die nicht oder nicht überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, die Schüler auf internationale Abschlüsse, Abschlüsse anderer Staaten oder staatlich anerkannte Abschlüsse vorbereitet und insbesondere bei Internatsschulen eine Zusammensetzung aus Schülerinnen und Schülern verschiedener Staatsangehörigkeiten gewährleistet.

Weitere Informationen und Voraussetzungen erfragen Sie bitte vor Einreise der Schülerin/des Schülers bei Ihrer zuständigen Sachbearbeitung.