Voraussetzungen

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Die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer Beschäftigung erfolgt nach den Regelungen der Beschäftigungsverordnung.

Grundsätzlich kann der Antrag nur für einen bestimmten Arbeitsplatz gestellt werden, d. h. es muss ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorliegen. Hierbei muss es sich im Regelfall um eine Beschäftigung handeln, die eine qualifizierte Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium erfordert.

Der Antrag wird vom Ausland her bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung gestellt.

Wer bereits im Besitz einer anderen Aufenthaltserlaubnis ist oder Staatsangehöriger von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, Neuseeland oder den Vereinigten Staaten von Amerika, kann den Antrag direkt bei der Ausländerbehörde stellen. Diese holt dann die erforderliche Zustimmung der Arbeitsverwaltung ein.

Über die Hotline „Arbeiten und Leben in Deutschland" haben Zugewanderte und zuwanderungsinteressierte Fachkräfte, Studierende und Auszubildende unter der Telefonnummer +49 (0)30-1815-1111 die Möglichkeit, eine persönliche Beratung zu den Themen Einreise und Aufenthalt, Deutsch lernen, Arbeitssuche sowie Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse zu erhalten. Die Bundesregierung schafft damit erstmalig ein umfassendes, mehrsprachiges Beratungsangebot zu Fragen der Zuwanderung und Integration. Diese Hotline begleitet dabei die bereits bestehenden Informationsangebote des Willkommensportals „Make it in Germany".

Weiterhin hat die Bundesagentur für Arbeit die Broschüre „Arbeiten und Leben in Deutschland“ in mehreren Sprachen herausgegeben, die speziell Informationen für Staatsangehörige aus Albanien, Bosnien-Herzegovina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien enthält, die sich für die Aufnahme einer Beschäftigung in Deutschland interessieren.

Weitere Informationen zu diesem Themenkomplex erhalten Sie auch unter den Punkten „Die Blaue Karte EU", „Hochqualifizierte" sowie „Migration und Integration".

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