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Diese Hinweise gelten nicht für EU-Bürger.

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Sicherung des Lebensunterhaltes

Der gesicherte Lebensunterhalt für einen Aufenthalt in Deutschland ist eine wesentliche Voraussetzung für die Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis. Dem Teilnehmer an studienvorbereitenden Maßnahmen oder dem Studenten müssen monatlich mindestens 720,00 Euro zur Verfügung stehen, um seinen Lebensunterhalt in Deutschland sicherstellen zu können. Dieser Betrag beinhaltet die Lebenshaltungskosten, die Miete für Wohnraum und die Beiträge zur Krankenversicherung.

Die Sicherung des Lebensunterhaltes ist durch geeignete Belege (z. B. Kontoauszüge mit entsprechenden Zahlungseingängen, Sperrkonto in Deutschland, Stipendiennachweis) bei jeder Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis nachzuweisen.

Krankenversicherungsschutz

Für Ihren Aufenthalt in Deutschland müssen Sie ausreichend krankenversichert sein. Die Krankenversicherung sollte die medizinisch notwendigen Behandlungen (ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlungen) beinhalten.

Der ausreichende Krankenversicherungsschutz ist bei der Beantragung der Aufenthaltserlaubnis durch die Vorlage des Versicherungsscheines oder durch eine Bescheinigung der Versicherung, aus der der Versicherungsumfang zu ersehen ist, nachzuweisen.

Bei der Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis ist der Krankenversicherungsschutz durch eine regelmäßige Beitragszahlung oder eine aktuelle Krankenversicherungsbescheinigung nachzuweisen.

Hinweis:
Sind Sie bereits in Ihrem Heimatland krankenversichert, dann sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsträger, ob der Krankenversicherungsschutz auch für Deutschland gültig ist. Lassen Sie sich das und auch den Versicherungsumfang schriftlich bestätigen. Diese Bescheinigung ist immer aktuell mit deutscher Übersetzung bei der Erteilung und bei jeder Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis vorzulegen.

Wechsel des Aufenthaltszweckes

Ein Wechsel des Aufenthaltszwecks ist grundsätzlich erst nach Abschluss des Studiums möglich. In solchen Fällen empfehlen wir, dass Sie sich rechtzeitig vorher mit uns in Verbindung setzen.

Wechsel des Studienfaches

Ein Studienfachwechsel ist grundsätzlich möglich. Wenn Sie sich für einen Studienfachwechsel entscheiden, ist unbedingt darauf zu achten, dass das Studium noch in einer angemessenen Zeit abgeschlossen werden kann. Als angemessene Zeit gilt die durchschnittliche Studiendauer der neuen Fachrichtung zuzüglich drei Semester. Die Gesamtaufenthaltsdauer von zehn Jahren soll nicht überschritten werden.

Die Immatrikulationsbescheinigung und eine Bescheinigung über die durchschnittliche Studiendauer sind bei der nächsten Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis nach dem Studienfachwechsel vorzulegen.

Angemessene Studiendauer

Die für die Zulassung zum Studium erforderliche Vorbereitung auf die deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) darf in der Regel nicht länger als zwei Jahre dauern.

Für das Fachstudium gilt eine Gesamtdauer in Höhe der durchschnittlichen Studienzeit zuzüglich drei Semester. Die Gesamtaufenthaltsdauer von zehn Jahren soll nicht überschritten werden.

Beschäftigung neben der Studienvorbereitung und dem Studium

Während der Studienvorbereitung/ des Studiums berechtigt die Aufenthaltserlaubnis zu einer Beschäftigung von bis zu 120 Arbeitstagen oder 240 halben Arbeitstagen pro Jahr.

Während des Studiums eröffnet Ihnen die Aufenthaltserlaubnis zusätzlich die Möglichkeit, ohne zeitliche Beschränkung studentische Nebentätigkeiten an der Hochschule oder an einer anderen wissenschaftlichen Einrichtung auszuüben.

Arbeitsplatzsuche nach dem Studium

Der Studienabsolvent hat die Möglichkeit, nach einem seiner Qualifikation angemessenen Arbeitsplatz zu suchen. Dazu kann nach Abschluss des Studiums die Aufenthaltserlaubnis bis zu 18 Monaten verlängert werden.

Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nach dem Studium

Hat der Studienabsolvent einen seiner Qualifikation angemessenen Arbeitsplatz gefunden, so kann eine Aufenthaltserlaubnis oder eine Niederlassungserlaubnis für Hochqualifizierte erteilt werden, wenn die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Sofern die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann auch eine Niederlassungserlaubnis für Absolventen deutscher Hochschulen in Betracht kommen.

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