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Workshops

Um mehr Informationen zu einem Workshop zu erhalten, öffnen Sie bitte das Klappfenster. 

Sie können zwischen 12 verschiedenen Workshops wählen, die jeweils vormittags und nachmittags stattfinden. Entsprechend können Sie an 2 Workshops teilnehmen. Bitte geben Sie aber 4 verschiedene Wünsche an, da aufgrund beschränkter Teilnehmerzahl ggf. nicht Ihr Erst- oder Zweitwunsch garantiert ist.

Workshop 1. Wenn das Netz zum sicheren Ort wird - Social Media und Online-Spiele als Rückzugsraum für schulmüde Jugendliche

Wenn das Netz zum sicheren Ort wird – Social Media und Online-Spiele als Rückzugsraum für schulmüde Jugendliche

Immer häufiger beobachten Fachkräfte, dass Jugendliche, die regelmäßig Social Media nutzen oder viel Zeit mit Online-Spielen verbringen, zugleich die Schule meiden. Schnell entsteht der Eindruck, dass die digitale Welt der Hauptgrund für Schulvermeidung ist. Doch ist die Nutzung von Social Media und Computerspielen tatsächlich die Ursache – oder in vielen Fällen vielmehr ein Symptom tieferliegender Belastungen? Wann und wie wird Mediennutzung zum Problem? Wann ist sie Ausdruck anderer Schwierigkeiten im Alltag der Jugendlichen?

In diesem Workshop werden anhand von Praxisbeispielen Kriterien diskutiert, die helfen, diese Unterscheidung besser zu treffen. Dabei wird deutlich, dass die Grenzen oft fließend verlaufen. Eine fundierte Einschätzung erfordert nicht nur genaues Hinsehen, sondern häufig auch stabile Beziehungen und enge Bindungen zwischen Betroffenen und Schule. Ziel des Workshops ist es, Fachkräfte für diese komplexen Zusammenhänge zu sensibilisieren und gemeinsam Wege zu reflektierter Einschätzung und Intervention zu erkunden.

Herr Becker »

smiley e.V.


Frau Krämer  »

Jugendamt - Kreisjugendpflege

Workshop 2. Elternarbeit - Wie können Eltern sensibilisiert und zur Mitarbeit motiviert werden?

Elternarbeit – Wie können Eltern sensibilisiert und zur Mitarbeit motiviert werden?

Ziel des Workshops ist es, Stolpersteine und Wirkfaktoren für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule und beratenden Institutionen zu erarbeiten.

Wir werden uns über Gedanken und Verhalten der Eltern bezüglich der Schulvermeidung ihrer Kinder austauschen und förderliche, lösungsorientierte Reaktionen der Schule ohne Vorwürfe, Schuldzuweisungen und Belehrungen als Grundlage für eine gute Zusammenarbeit entwickeln. In praktischen Übungen können Gesprächsstrategien und Formulierungen trainiert werden. Ein Handout, in dem die wesentlichen Gedanken und Empfehlungen zusammengefasst sind, ergänzt das Angebot.

Frau Kollenda »

Jugendamt - Beratungsstelle f. Eltern/Kinder/Jugendliche


Frau Drechsel-Beisner »

Schulisches Beratungszentrum (SBZ)


Frau Zimmermann »

Jugendamt - Beratungsstelle f. Eltern/Kinder/Jugendliche


Frau Spiess »

Schulisches Beratungszentrum (SBZ)

Workshop 3. Schulvermeidendes Verhalten

Wie erkenne ich schulvermeidendes Verhalten und wie kann ich mich dafür sensibilisieren?

Ziel

Handlungssicherheit/ Professionalisierung im Umgang mit schulvermeidendem Verhalten gewinnen – durch

  • frühzeitiges Erkennen von Schulvermeidung,
  • förderliche Gesprächsführung,
  • Zusammenarbeit mit Eltern und Fachstellen,
  • Entwickeln präventiver und unterstützender Strukturen im schulischen Alltag.

Themenschwerpunkte

  • Erkennen typischer Verhaltensmuster
  • Auseinandersetzen mit psychischen, familiären und schulischen Hintergründen
  • Reflektieren eigener Handlungsmuster und Haltungen
  • Entwickeln eines vertieften Verständnisses für die individuellen Belastungen betroffener Schülerinnen und Schüler

Frau Henze »

RLSB - Schulpsychologie


Frau Tietjen »

IGS Obernkirchen - Didaktische Leiterin

Workshop 4. Schulvermeidung an Grundschulen

Schulvermeidung an Grundschulen

Immer häufiger sehen sich Grundschulen mit wiederholtem und begründetem oder unbegründetem Fernbleiben von Schülerinnen und Schülern konfrontiert. Doch wann wird ein gelegentliches Fehlen zu einem Anzeichen für Schulvermeidung oder gar Schulabsentismus? Und wie kann Schule frühzeitig, sensibel und wirksam reagieren?

Frau Schultz-Zapke »

Julius-Rodenberg-Grundschule - Schulleitung


Frau Giegerich »

Grundschule Lindhorst/Schulsozialarbeit


Frau Gottlieb »

Gesundheitsamt - Kinder- und Jugendärtzlicher Dienst

Workshop 5. Neuzugewanderte und Schulbesuch

Neuzugewanderte und Schulbesuch

Neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler nachhaltig vor Schulabsentismus schützen – Praxistaugliche Tipps für präventives Handeln und Möglichkeiten wirksamen intervenierenden Handelns.

Gemeinsam mit Frau Liebelt, Herr Brinkmann, Frau Kokoszka (Schule am Schlosspark), Frau Cerne (Amt für Migration und Teilhabe des Landkreises Schaumburg) Frau Kunze (Integrationsbeauftragte Stadthagen).


Frau Cerne »

Ordnungsamt - Koordinierungsstelle Migration-Teilhabe


Frau Kunze »

Stadt Stadthagen - Integrationsbeauftrage


Das Team der Schule am Schlosspark »

Workshop 6. Stress, Druck, Angst - Resilienz stärken

Stress, Druck, Angst – Resilienz stärken, Vermeidungsstrategien abbauen

In diesem praxisorientierten Workshop werden Sie kleine Übungen zur Stärkung von resilientem Verhalten, die Sie in Ihrer Klasse durchführen können, selbst ausprobieren und reflektieren.

Bitte bringen Sie eine Matte und/oder eine Decke mit!

Frau Eckert »

RLSB - Schulpsychologie


Frau Fritz »

RLSB - Schulpsychologie


Frau Brussig »

Jugendamt - Beratungsstelle f. Eltern/Kinder/Jugendliche

Workshop 7. Zusammenarbeit Schule - Jugendhilfe

Zusammenarbeit Schule – Jugendhilfe

Zielgruppe: Fachkräfte aus Schule, Jugendhilfe und sozialer Arbeit, die an der Schnittstelle zwischen Bildung und sozialer Unterstützung tätig sind.

Ziel des Workshops: Förderung einer effektiven und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Schulen, Jugendhilfe und weiteren sozialen Diensten, um Schulvermeidung frühzeitig zu erkennen und gezielt entgegenzuwirken.

Inhalte:

  • Einführung in die rechtlichen und institutionellen Grundlagen der Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe
  • Vorstellung der Rolle und Angebote der Schulsozialarbeit, ASD und des regionalen Zentrums Inklusion
  • Gemeinsame Erarbeitung von Praxisbeispielen und Handlungsmöglichkeiten bei Schulvermeidung
  • Austausch und Vernetzung: Herausforderungen und Chancen in der interdisziplinären Kooperation
  • Entwicklung konkreter Strategien und Handlungsschritte für die Zusammenarbeit vor Ort

Methoden: Interaktive Inputs, Gruppenarbeit und moderierter Erfahrungsaustausch

Klappentext für den Workshop

„Zusammenarbeit Schule – Jugendhilfe: Gemeinsam Schulvermeidung vorbeugen

Schulvermeidung ist ein komplexes Phänomen, das Schulen und soziale Dienste gleichermaßen vor große Herausforderungen stellt. Eine enge und verlässliche Ko-operation zwischen Schule, Jugendhilfe und Schulsozialarbeit ist deshalb unverzichtbar. In diesem Workshop laden wir Sie ein, praxisnah und interaktiv Wege zu erarbeiten, wie die Zusammenarbeit effektiv gestaltet und Schulvermeidung frühzeitig erkannt und reduziert werden kann. Gemeinsam mit dem regionalen Zentrum Inklusion, dem ASD und der Schulsozialarbeit erarbeiten Sie konkrete Handlungsschritte, um Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen.

Frau Acikyol »

Jugendamt - Allgemeiner Sozialer Dienst


Frau Söffker »

Grundschule Am Stadtturm/Schulsozialarbeit


Frau Woltmann »

Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI)


Frau Dimitriadou »

Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI)

Workshop 8. Jugendwerkstatt - Wirkung, Praxis, Perspektiven

Jugendwerkstatt – Wirkung, Praxis, Perspektiven

In einem 75-minütigen Workshop stellen wir die Arbeit und Leistungen der Jugendwerkstatt vor und laden zur gemeinsamen Diskussion ein.

Grundlage bildet eine ca. 15-minütige PowerPoint-Präsentation, die das Konzept, die organisatorischen Rahmenbedingungen sowie zentrale Wirkfelder der Jugendwerkstatt kompakt darstellt – von sozialpädagogischer Begleitung und fachpraktischer Qualifizierung über digitale Lernangebote bis hin zu betrieblicher Erprobung und nachgehender Betreuung.

Im Anschluss steht eine ca. 60-minütige moderierte Diskussion im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden Erfahrungen, Einschätzungen und Entwicklungsfragen aufgegriffen:

  • Wie wirkt der ganzheitliche Ansatz der Jugendwerkstatt in der Praxis?
  • Welche Rahmenbedingungen sind förderlich, wo bestehen Herausforderungen, und welche Perspektiven ergeben sich für die Weiterentwicklung?

Herr Laas »

Jobcenter - Jugendwerkstatt


Herr Brunke »

Jobcenter - Jugendwerkstatt


Herr Zebrowski »

Jobcenter - Jugendwerkstatt

Workshop 9. Rechtliche Aspekte der Schulpflichtvermeidung

Anzeige und dann? Rechtliche Aspekte der Schulpflichtvermeidung

Der Workshop bietet die Möglichkeit, einen komprimierten und umfassenden Überblick zu folgenden Fragestellungen zu erhalten:

  • Wann ist eine Anzeige sinnvoll?
  • Wie läuft das Verfahren ab?
  • Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es?

Vollstreckung nach § 98 OWiG

  • Antrag der Schulbehörde
  • Schriftliche Anhörung
  • Festsetzung Arbeitsleistung
  • Mündliche Anhörung
  • Anordnung von Jugendarrest
  • Aufhebung des Beschlusses Arbeitsleistung/Jugendarrest

Frau Schröder »

Amt für Schulen, Sport und Kultur - Schulpflichtverletzung


Frau Erdlenbruch »

Amtsgericht Stadthagen

Workshop 10. Schulvermeidung und Psychische Erkrankungen - Ursachen und Lösungsstrategien

Schulvermeidung und Psychische Erkrankungen - Ursachen und Lösungsstrategien

Viele psychische Erkrankungen äußern sich im Alltag durch Schulvermeidung. So stehen Antriebsmangel bei Depression, körperliche Symptome bei somatoformen Störungen oder Vermeidung als Ausdruck einer Angststörung dem regelmäßigen Schulbesuch häufig entgegen. Wird die Funktionalität der Schulvermeidung im Rahmen der psychischen Störung erkannt, können passende Interventionen auch im pädagogischen Kontext gezielt angepasst werden. Verschiedene Ideen für hilfreiche Strategien werden im Rahmen des Workshops anhand von konkreten anonymisierten Fallbeispielen der Teilnehmenden diskutiert.

Vertiefungs-Workshop für Teilnehmende, die eigene aktuelle Fallbeispiele einbringen und diskutieren möchten.

Frau Dr. Petersen »

Mental & Medical Health GmbH, Norddeutscher Verbund für Kinderverhaltenstherapie (NOKI) Bremen


Herr Vogel »

Amt für Schulen, Sport und Kultur - Bildungsbüro

Workshop 11. Schule als sicherer Ort - Klassengemeinschaft entwickeln und Bindungen stärken

Schule als sicherer Ort - Klassengemeinschaft entwickeln und Bindungen stärken

Der Workshop „Schule als sicherer Ort“ richtet sich an Lehrkräfte und Sozialarbeitende in Schule und hat zum Ziel, ein Verständnis für die Motive der Schulvermeidung zu vermitteln. Darüber hinaus werden evidenzbasierte Strategien zur Beziehungsarbeit erörtert, die darauf abzielen, eine unterstützende und positive Lernumgebung zu schaffen.

Im Mittelpunkt stehen präventive Möglichkeiten der Alltagsgestaltung.

Frau Martin »

RLSB Präventionsbeauftragte


Herr Dralle »

BBS Stadthagen

Workshop 12. Zum Glück in der Klasse - Positive Psychologie im Klassenraum

Zum Glück in der Klasse - Positive Psychologie im Klassenraum

Kann sowohl die Lehrkraft als auch die Schüler und Schülerinnen Wohlbefinden im Unterricht erfahren? Kann man Glück langfristig in der Klassengemeinschaft etablieren? In diesem Workshop werden die fünf Säulen des Wohlbefindens von Seligmann auf den schulischen Alltag im Klassenraum übertragen und Handlungsmöglichkeiten für die Lehrkraft abgeleitet und erprobt.

Frau Schwarzer »

RLSB - Schulpsychologie


Herr Hille »

Jugendamt - stv. Amtsleitung